Essentielle Aminosäuren
thermenaufenthalt am 9. August 2010 um 20:37Essentielle Aminosäuren sind solche, die der Organismus unbedingt zum Überleben benötigt. Essentielle Aminosäuren sollten Bestandteil der Nahrung sein, da der Organismus sonst nicht auf Dauer überleben kann. Wichtig ist, dass der Organismus eine ausgeglichene Mischung aus Aminosäuren erhält. Wenn bspw. eine Aminosäure nur unzureichend zugeführt wird, können auch die anderen Aminosäuren nicht zum Proteinaufbau genutzt werden. Stattdessen werden sie dann in Fette und Zucker abgebaut. Grundsätzlich kommen alle essentiellen Aminosäuren in Pflanzen vor. Deswegen kann auch vegetarische bzw. veganische Kost den Körper mit genügend Aminosäuren versorgen. Es gibt unterschiedliche Aminosäuren. Beispiele für Aminosäuren sind Valin, Histidin, Arginin, Lysin, Leucin und Isoleucin. Wenn man sich vorstellt, dass mehr als ein Fünftel des menschlichen Körpers aus Proteinen besteht, so wird auch klar, warum den Aminosäuren eine so große Bedeutung beigemessen wird. Denn Proteinen werden bekanntermaßen ja aus Aminosäuren gebildet. Proteine sind für die Wachstumsvorgänge und den Stoffwechsel im Körper verantwortlich. Sie schützen daneben auch vor Krankheiten und Giftstoffen. Wie bereits erwähnt, ist es unbedingt erforderlich, dass Aminosäuren bzw. Proteine im Gleichgewicht sind, um die richtige Wirkung im Körper erzielen zu können. Ist man häufig müde, kann man sich schlecht konzentrieren oder ist man depressiv, so kann dies ein Indiz für Aminosäuremangel sein.
Wahrscheinlich wählt man nicht die geeigneten Nahrungsmittel aus, um dem Körper richtig mit Aminosäuren zu versorgen. Aus diesem Grund gibt es auch die Möglichkeit der Nahrungsmittelergänzung durch Aminosäuren. Wie viel Eiweiß und Aminosäuren der Mensch benötigt, kann nicht pauschal beantwortet werden. Denn jeder Mensch betätigt sich körperlich und geistig in einem unterschiedlichen Ausmaß. Es ist auch wichtig, die Unterscheidung zwischen proteinogenen und nicht-proteinogenen Aminosäuren zu kennen. Es gibt insgesamt 20 proteinogene und 250 nicht-proteinogene Aminosäuren. Die nicht-proteinogenen Aminosäuren bilden beispielsweise Zucker.
